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Nordic&Walking bei der TGH

Gute Gründe für Nordic Walking

Nordic Walking ist eine natürliche Bewegungsform und kann daher leicht erlernt werden

Nordic Walking kann in jedem Alter gelernt und ausgeübt werden 

 Nordic Walking ist zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter möglich 

Nordic Walking ist ein preiswerter Sport und kann alleine oder in Gesellschaft betrieben werden 

Nordic Walking ist gut zur Stressbewältigung

Nordic Walking ist, was Bewegungsart und Trainingseffekt betrifft, mit Skilanglauf zu vergleichen, dem gesündesten Sport überhaupt. Allerdings ist Nordic Walking überall  und jederzeit möglich. Bei Nordic Walking werden fast 90 Prozent der Körpermuskulatur trainiert, während bei anderen Sportarten (z.B. Radfahren) häufig die Arm- und Rumpfmuskulatur zu kurz kommt. Das Herz-Kreislaufsystem wird beim Nordic Walking wirksam angeregt und lernt, ökonomischer zu arbeiten. Tatsache ist: ein trainiertes Herz braucht weniger Schläge, um die gleiche Menge Blut durch den Körper zu pumpen. Mehr noch: Weil das Herz kräftiger schlägt, gelangt mehr Blut in das Körpersystem - und mithin auch mehr Sauerstoff. Nordic Walking kann ebenso helfen, Rückenproblemen vorzubeugen. In einer finnischen Studie wurde untersucht, wie sich Nordic Walking auf Nacken- und Schulterschmerzen auswirkt. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Die frisch gebackenen Nordic Walker gaben zu Protokoll, dass Schmerzen und Verspannungen im Schulter- Nackenbereich wesentlich nachgelassen hätten, während sich die Mobilität des Oberkörpers und die der Wirbelsäule deutlich verbesserten.Nordic Walking bringt auch die Sauerstoffzufuhr des Körpers auf Touren. Die Lunge lernt, größere Mengen Luft aufzunehmen, und transportiert mehr Sauerstoff in den Körper. Davon profitieren Organe, Gewebe und Gehirn.

Unterschiede zum Walking

Bis zu 55 Prozent effektivere Fettverbrennung (etwa 400 statt 280 Kalorien pro Stunde), da der Oberkörper stärker trainiert wird; fordert 90 Prozent der Muskeln (Walking: etwa 40 Prozent) Man macht etwas größere Schritte als beim reinen Walking, aber es reicht ein niedrigeres Schritttempo. Die Arme werden langsamer bewegt. Herz und Kreislauf werden stärker trainiert. Rücken-, Brust- und Nackenmuskeln werden mehr gestärkt. Gerade ältere oder ungeübte Menschen fühlen sich mit den Stöcken sicherer, vor allem bei Stretchingübungen. Sicheres Laufgefühl auch auf rutschigem Untergrund. Entlastet den Bewegungsapparat um bis zu 30 Prozent und ist daher auch besonders geeignet für Personen mit Übergewicht oder Knie- und Rückenproblemen. Der aktive Einsatz der Schulter- und Rückenmuskeln die das Atmen unterstützen (Atemhilfsmuskulatur), sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung. Durch die (unverkrampfte) Bewegung mit den Stöcken lösen sich Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich.

Der Bewegungsablauf von Nordic Walking

Die Schultern sollten locker und entspannt sein, Oberkörper und Hüfte schwingen harmonisch, die Füße zeigen gerade nach vorne, mit den Zehen stößt man sich kräftig ab. Arme und Beine bewegen sich diagonal wie beim Skilanglauf. Die Stöcke werden nah am Körper geführt und setzen jeweils mit der gegenüberliegenden Ferse auf. Die Spitzen leicht nach hinten zeigend aufsetzen. Die Hände sind leicht geöffnet, das heißt, die Stöcke werden nicht die ganze Zeit fest umklammert. Wenn man mit dem Stock den hintersten Abdruckpunkt erreicht hat, öffnet man die Hand sogar ganz (durch die Handschlaufen möglich). Am Ende der Bewegung wird der Stock diagonal zurückgeführt, kurz vor dem Aufsetzen greift man wieder zu. Viele Variationen sind möglich durch wechselndes Tempo, unterschiedliche Intensität des Stockeinsatzes. Am wirkungsvollsten ist Nordic Walking in leicht hügeligem Gelände. Die Stöcke haben Sicherheitsreserven für jede vertikale Belastung und können daher auch für Sprünge (für Fortgeschrittene) oder Kräftigungs- und Dehnungsübungen eingesetzt werden. Weiterer Pluspunkt: Angriffslustige Hunde, die gerne auf Jogger und Walker losgehen, kann man mit den Stöcken besser abwehren.

Woher kommt Nordic Walking?

Die Frühform entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in Finnland. Im Laufe der Jahre verwendeten Skilangläufer diese Art von Laufsport für ihr Sommertraining. Erst Mitte der 90er Jahre entwickelten Profisportler und Mediziner das moderne Nordic Walking.

Die Ausrüstung
Wander-, Trekking- oder Spazierstöcke eignen sich nicht. Nordic Walking - Stöcke sind länger, haben ergonomische Handschlaufen und bestehen aus Fiberglas (Preise zwischen 50 und 120 Euro). Ein Fiberglasstock ist vibrationsarm: Im Gegensatz zu Metallstöcken überträgt er keine Schwingungen auf Arme und Oberkörper und nimmt Schläge des Untergrunds wirkungsvoll auf, ohne sie an den Körper weiter zu geben. Durch die ergonomischen Handschlaufen verliert man den Stock nicht, wenn man ihn in der hinteren Armposition loslässt. Die Stockspitzen sollten aus gehärtetem Stahl bestehen und bei teuren Stöcken mit langer Lebensdauer austauschbar sein. Bei den meisten Modellen sind die Spitzen leicht nach hinten gebogen, um das Aufsetzen auf dem Boden zu verbessern. Für Laufen auf Asphalt oder steinigem Untergrund gibt es aufsteckbare Gummipads.

Laufen Sie in Jogging- oder Walking - Schuhen, die das Abrollen des Fußes unterstützen. Wer konsequent bei jedem Wetter Nordic Walking betreiben möchte, zieht am Besten wasserfeste, griffige Trial- oder Outdoorschuhe an.

Die richtige Stocklänge
Die passende Stocklänge beträgt 70% der Körpergröße. Oder man stellt sich gerade hin und beugt die Arme in einem 90-Grad-Winkel nach vorne. In dieser Stellung sollen die Stöcke den Boden berühren. Fortgeschrittene greifen eher zu etwas längeren Stöcken, um den Trainingseffekt zu steigern.